Design-Probe · MZONE Publisher
Anatomie einer guten Seite
Was passiert, wenn ein Agent kein Template bekommt, sondern eines verdient? Eine kleine Studie über Typografie, Rhythmus und Zurückhaltung — gebaut aus dem mzone-ui-Vokabular, publiziert als rohe Seite, extrahierbar als Template.
Die These
Eine Seite ist gut, wenn man ihr das Design nicht ansieht. Sie trägt den Inhalt wie ein guter Anzug: man bemerkt zuerst die Person, dann — vielleicht — den Schnitt. Diese Probe ist zugleich ihr eigener Gegenstand: Jede Entscheidung, die sie beschreibt, hat sie selbst getroffen.
Drei Entscheidungen
Weißraum ist kein leerer Platz, sondern das Tempo der Seite. Die Abschnitte atmen in 3,5-Rem-Intervallen — groß genug, um zu trennen, klein genug, um zu verbinden.
Umsetzung: mz-page-Raster + eine einzige HR-Regel
Effekte bekommen Rollen, nicht Auftritte: Der Hero fließt, der Titel entschlüsselt sich einmal, Karten blenden gestaffelt ein. Nichts blinkt ohne Grund.
Umsetzung: fx-hero, fx-decrypt, fx-scroll mit stagger
Die Akzentfarbe markiert Anfänge: Dropcap, Zitatlinie, Karten-Balken. Wer eine zweite Farbe sucht, findet sie nicht — das ist Absicht.
Umsetzung: var(--mz-accent), sonst nichts
„Design ist nicht, wie es aussieht. Design ist, wie wenig davon man weglassen kann, bevor der Inhalt fällt.“
Der Weg dieser Seite
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Schritt 1getCapabilities — Vokabular geholt: Klassen, Module, Limits. Kein Stil wurde geraten.
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Schritt 2lookupStyles — Signaturen der vier fx-Module geprüft, bevor eine Zeile JS geschrieben wurde.
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Schritt 3validateArtifact — Trockenlauf mit Preview-URL, bevor irgendetwas gespeichert wurde.
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Schritt 4publishRawPage — RAW_HTML statt Bundle, damit die Seite im Admin unter
/admin/templates/extractals Template übernommen werden kann.