Die vier Fragen vor dem Push
- Was ändert sich — Code, Konfiguration oder Dokumentation?
- Warum ist diese Änderung nötig?
- Wo kann sie sicher geprüft werden — lokal, QS oder PROD?
- Wie kann jemand den Zustand zurücksetzen?
Git ist kein „Upload-Ordner“, sondern ein lokales, adressierbares Gedächtnis: Snapshots werden zu Objekten, Branches zu Zeigern und Merges zu nachvollziehbaren Entscheidungen.
Alles beginnt mit unveränderlichen Objekten. Ein Commit zeigt auf einen Tree; der Tree zeigt auf Dateien. Die Historie ist damit ein Graph, nicht nur eine Liste.
Ein Branch kopiert nicht den Code. Er benennt den jeweils letzten Commit. Arbeit entsteht durch neue Commits; Zusammenführung bleibt sichtbar.
Der konkrete Anschluss an dieses Repository: Git hält den Entwicklungszustand fest; TINA-SNOW transportiert daraus erzeugte Berichte kontrolliert in die ServiceNow-Knowledge-Base.
Die Datenstruktur ist elegant, aber ihr Wert entsteht durch Teamverhalten: klare Grenzen, kleine Änderungen, aussagekräftige Reviews und ein gemeinsames Verständnis von „fertig“.
Für TINA-SNOW heißt das: Bericht erzeugen, als Artefakt versionieren, in der passenden Umgebung ausrollen und den Lebenszyklus alter Anhänge explizit behandeln.