Die Nullzeilen bei n = 2k − 3
C(n,k) = (L + R + 1) mod 2 · apex = [1]
Pascal-Modifikations-Experiment · Algo algo-0006 · Signatur sig-be2af0ef162c · 64 Zeilen
Das Muster
Ersetzt man die Pascal-Regel „Summe der beiden Eltern" durch „Summe der beiden Eltern plus eins" und rechnet modulo 2, entsteht ein binäres Dreieck mit einer auffällig regelmäßigen Skelett-Struktur:
- Komplette Nullzeilen exakt bei
n = 2^k − 3— Zeilen 1, 5, 13, 29, 61, … (im 64-Zeilen-Ausschnitt verifiziert). - Komplette Einszeilen exakt bei
n = 2^k − 2— Zeilen 0, 2, 6, 14, 30, 62, … Jede Nullzeile wird also unmittelbar von einer Einszeile abgelöst: aus dem „Reset" auf 0 erzwingt die Konstante+1eine volle Zeile. - Spaltenperioden verdoppeln sich (2, 4, 4, 8, 8, …) — Selbstähnlichkeit mit Skalenindex 2, wie beim Sierpinski-Dreieck, aber phasenverschoben und invertiert.
- Zeilensummen an den Skelett-Indizes:
Σ(2^k − 2) = 2^k − 1(volle Zeile) undΣ(2^k − 1) = 2^k − 2. - Einsen-Dichte ≈ 71 % (im 64-Zeilen-Ausschnitt) — das Dreieck ist „negativ" zum klassischen Pascal-mod-2-Dreieck, dessen Dichte gegen 0 fällt.
Anschauung: Die Konstante +1 wirkt wie ein dritter, überall präsenter Elternwert.
Über GF(2) ist die Rekurrenz affin-linear — sie entspricht dem zellulären Automaten
Rule 150 (XOR von links, rechts und konstant 1) mit invertierter Ausgabe.
Das Dreieck (64 Zeilen)
Legende:10 · markierte Zeilennummern = Skelett-Zeilen (Null-/Einszeilen)
Zeilensummen um die Skelett-Indizes
| k | n = 2^k−3 (Σ) | n = 2^k−2 (Σ) | n = 2^k−1 (Σ) |
|---|
Σ = Anzahl der Einsen in der Zeile (= Zeilensumme, da Werte ∈ {0,1}).
Erzeugt mit dem Harness pascal-modifikations-experiment (Familie v1, Seed 11).
Die Zeilen werden im Browser live aus der parametrisierten Rekurrenz
C(n,k) = (a·L + b·R + c) mod m mit a=1, b=1, c=1, m=2, apex=[1] berechnet —
identisch zum Harness-Generator (Familie v1).