Das Subtraktions-Dreieck: Chiralität und 3-adische Selbstähnlichkeit
C(n,k) = (L + 2R) mod 3 = (L − R) mod 3 · apex = [1]
Pascal-Modifikations-Experiment · Algo algo-0009 · Signatur sig-8b4882fc39ea · 81 Zeilen (3⁴)
Die Entdeckung
Was passiert, wenn das Pascal-Dreieck nicht addiert, sondern subtrahiert?
Wegen 2 ≡ −1 (mod 3) ist die Rekurrenz (L + 2R) mod 3 nichts anderes als
(L − R) mod 3: jeder Eintrag ist die Differenz seiner beiden Eltern.
Das Ergebnis bricht die Spiegelsymmetrie des klassischen Dreiecks — und ersetzt sie
durch etwas Strengeres. Alle folgenden Eigenschaften sind rechnerisch über 60–81 Zeilen verifiziert:
n = 3^k kollabiert zu einem reinen
Apex-Paar [2, 0, …, 0, 1]: Zeilen 3, 9, 27, 81 bestehen nur aus zwei Punkten.
Das ganze Dreieck „atmet" mit Perioden von Dreierpotenzen.reverse(Zeile n) ≡ (−1)ⁿ · Zeile n (mod 3).
Gerade Zeilen sind Palindrome, ungerade Anti-Palindrome — das Dreieck ist „händig".1;
die linke Kante alterniert 1, 2, 1, 2, … — direkte Signatur von Subtraktion statt Addition.3n
jeden dritten Eintrag, erhält man exakt Zeile n: C(3n, 3k) ≡ C(n,k) (mod 3) —
ohne Korrekturfaktor, über alle geprüften n = 1…18 (soweit 81 Zeilen reichen). Das Dreieck enthält
sich selbst an jeder dritten Position, analog zum Lucas-Theorem beim klassischen Pascal-Dreieck.Nullen-Dichte ≈ 62 % — das Fraktal ist „löchrig" wie Sierpinski, aber dreiwertig und chiral.
Das Dreieck (81 Zeilen)
Legende:012 · markierte Zeilennummern = Kollaps-Zeilen n = 3^k
Nachweis der Selbsteinbettung (P4)
| n | Zeile 3n, jeder 3. Eintrag | Zeile n | gleich? |
|---|
Die Tabelle zeigt Stichproben; der vollständige Abgleich für n = 1…26 (Zeilen bis 78) erfolgt beim Laden der Seite und ist unten ausgewiesen.
Erzeugt mit dem Harness pascal-modifikations-experiment (Familie v1, Seed 23).
Die Zeilen werden im Browser live aus der parametrisierten Rekurrenz
C(n,k) = (a·L + b·R + c) mod m mit a=1, b=2, c=0, m=3, apex=[1] berechnet —
identisch zum Harness-Generator (Familie v1).