Du bist aus Zellen gebaut
Dein Körper ist aus winzigen Bausteinen gebaut. Sie heißen Zellen.
Eine Zelle ist so klein, dass du sie nur mit einem Mikroskop siehst. Deine Haut ist aus Zellen. Dein Blut auch. Und dein Knie.
In dir stecken mehr Zellen, als du in deinem ganzen Leben zählen könntest.
Was passiert bei einem Kratzer?
Du fällst hin. Das Knie tut weh. Aber dein Körper weiß sofort, was zu tun ist. Vier Helfer kommen, einer nach dem anderen.
- Blutplättchen kleben zusammen wie ein Stöpsel. Das Bluten hört auf.
- Die Kruste wird hart und braun. Sie ist ein Pflaster, das dein Körper selbst macht.
- Fresszellen suchen Keime. Wenn sie einen finden: Plopp! Aufgefressen.
- Hautzellen teilen sich unter der Kruste, bis die Lücke zu ist.
Darum sollst du die Kruste nicht abkratzen. Darunter wird gerade gebaut.
Aus eins werden zwei
Wie macht eine Zelle neue Zellen? Sie wird ein bisschen größer. Sie macht von allem in sich eine Kopie. Dann schnürt sie sich in der Mitte ein, bis zwei Zellen daraus werden.
Aus 1 werden 2. Aus 2 werden 4. Aus 4 werden 8. Probier es aus!
Wer hat die Zellen entdeckt?
Vor über 350 Jahren schaute ein Forscher namens Robert Hooke durch ein Mikroskop. Er sah sich ein dünnes Stück Kork an. Da sah er lauter kleine Kammern. Er nannte sie Zellen, das heißt „kleine Zimmer“.
Kurz danach baute Antoni van Leeuwenhoek seine eigenen Mikroskope. Er fand in einem Wassertropfen winzige Lebewesen, die herumschwammen. Er nannte sie „Tierchen“.
Wenn du dich verletzt: Zeig es immer einem Großen.